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Fachwerkhaus – zwischen Romantik und Moderne


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Liest man Angebotstexte in den Broschüren von Reiseanbietern über Urlaub innerhalb Deutschlands, stößt man immer wieder auf Beschreibungen reizvoller Fachwerk-Altstädte. Auf die Beschreibung hübscher moderner Reihenhaussiedlungen trifft man eher selten. Irgendwie hat es etwas, so ein Fachwerkhaus. Es wirkt oft behaglich, einladend, romantisch, weckt Gedanken an gute alte Zeiten, die es so vielleicht nie gegeben hat. Das Fachwerkhaus hat seinen Reiz, ohne Zweifel. Heute vielleicht noch mehr als zu Zeiten, in denen es mancherorts der Standard-Wohnraum gewesen ist.

Der Siegeszug der Fachwerkhäuser

Fachwerkhäuser haben einst einfache Hütten oder Pfostenbauten, bei denen die Pfosten in der Erde verankert wurden, abgelöst. Ein Fachwerkhaus besteht aus einem hölzernen Traggerüst und aus anderem Material in den Zwischenräumen. Dieses Material kann etwa ein Holz-Lehm-Verbund sein, aber auch Ziegel kommen in Frage. In Deutschland haben sich in den unterschiedlichen Regionen verschiedene Fachwerkhaus-Varianten herausgebildet, im Norddeutschen unter anderem das so genannte Vierständerhaus. Aber natürlich ist die Verbreitung des Fachwerkhauses nicht auf Deutschland beschränkt: Fachwerkhäuser gibt es in vielen Ländern Europas. Seine Wurzeln lassen sich bis zu einem römischen Haus aus dem ersten Jahrhundert nach Christus zurückverfolgen. Der Siegeszug der Fachwerkbauweise begann jedoch erst ab etwa dem zwölften Jahrhundert.

Auch Fachwerk kann saniert werden

Auf der Seite Fachwerk.de wird für heute eine Zahl von etwa zwei Millionen Fachwerkhäusern in Deutschland genannt, wobei nicht jedes Fachwerkhaus jenes als typisch geltende Aussehen mit sichtbaren Holzträgern aufweist. Achtzig Prozent der Fachwerkhäuser Deutschlands, so die Seite Fachwerk.de, sind verputzt oder verkleidet, sodass sie von außen nicht als Fachwerkhaus erkennbar sind. Die restlichen zwanzig Prozent sind diejenigen, die manchen Romantiker zum Schwärmen bringen. Doch nicht alle Besitzer von Fachwerkhäusern teilen diese Begeisterung. Gerade ältere Fachwerkhäuser sind etwa energetisch nicht annähernd auf modernem Stand. Energetische Sanierung ist bisweilen schwierig, weil Auflagen des Denkmalschutzes beachtet werden müssen. Dennoch lassen sich Fachwerkhäuser mit den Anforderungen an modernes und energieeffizientes Wohnen durchaus verbinden, wenngleich man sich bisweilen nicht für die preisgünstigste Sanierungsvariante entscheiden darf. Fachwerkhaus-Liebhaber mit etwas Geld in der Tasche können so etwas verschmerzen.

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Illustrationen © WernerHilpert, Photodo51, henryn0580 - Fotolia.com