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Wohnflächenberechnung, richtig die Wohnfläche berechnen:

Wohnflächenberechnung




Grundlage für Betriebskosten oder Nebenkostenabrechnung

Beim Hausbau gibt es einen Punk, der sehr oft falsch gemacht wird. Er spielt bei den späteren Betriebskosten eine sehr wichtige Rolle: Die Wohnflächenberechnung. Sie ist die einzige Möglichkeit und die Grundlage für eine korrekte Betriebskosten oder Nebenkostenabrechnung. Sie sollte deshalb gewissenhaft von einem Fachmann durchgeführt werden.

Wohnflächenberechnung oft fehlerhaft

Nach einer Erhebung der Dekra sind rund 80 Prozent der Wohnflächenberechnungen falsch und stellen deshalb eine falsche Grundlage für die Berechnung der Nebenkosten dar. Hier gibt es einige Punkte, wo bei vielen Menschen Streit und Unklarheit herrscht. Wie wird zum Beispiel der Balkon oder die Terrasse in die Wohnfläche eingerechnet. Es hat Vorteile diese nicht nach der aktuellen DIN 277 zu berechnen, denn nach der alten Wohnflächenverordnung zählen nur Räume, die ausschließlich zur Wohnung zählen. Der Balkon oder die Terrasse wird hier mit 25 bis 50 Prozent berechnet.

Was ist bei Einfamilienhäusern zu beachten?

Welche verschiedenen Vorschriften gibt es hier? Zum einem die bereits erwähnte DIN 277 und die veraltete DIN 283. Die aktuelle DIN 277 wird seit 2004 für den öffentlich geförderten Wohnungsbaus verwendet. Sie gilt vor allem für Mieter als kundenfreundlicher. Nach welcher DIN man die Abmessung vornimmt kann große Unterschiede machen. Bei Einfamilienhäusern können sich Differenzen von bis zu 20 Quadratmetern ergeben. Denn hier gibt es Unterschiede, welche Teile der Wohnung berechnet werden. Vor allem bei Nischen, Terrassen und Treppen gibt es hier große Unterschiede.

Wie werden Dachschrägen berechnet?

Ebenso ein Knackpunkt sind Dachschrägen. Wie werden diese Berechnet? Sind die Räume mindestens 2 Meter hoch, so werden die vollständig eingerechnet. Das gilt für inklusive Abstellkammer, WC, Küche, Bad, Flur und Wintergarten (falls beheizbar). Beginnt die Dachschräge zwischen 100 und 199 cm wird die Grundfläche nur zur Hälfte berechnet. Liegt sie gar darunter wird die entsprechende Fläche nicht mit eingerechnet.

Rat vom Fachmann holen

Es gibt noch unzählige weitere Regelungen, aber spätestens jetzt sollte jedem klar werden, dass die Wohnflächenberechnung gar nicht so einfach ist und man für eine korrekte Berechnung den Profi beauftragen sollte.

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Illustrationen: kinara, Wolfgang Filser, Wolfgang Filser - Fotolia.com